Eichhörnchen Emil kehrt in die Freiheit zurück
2. Mai 2025
Nach liebevoller Pflege im Tierhuus Föhr beginnt Eichhörnchen Emil ein neues Leben in der Freiheit.

Das kleine Eichhörnchen Emil hat eine bewegende Reise hinter sich. Geschwächt und ohne seine Mutter wurde er auf der Nachbarinsel Amrum gefunden. Die engagierten Helfer des Tierhuus Föhr, der gemeinnützigen 24-Stunden-Tierrettung, nahmen sich seiner an, versorgten ihn und brachten ihn in Sicherheit.
Um wieder zu Kräften zu kommen, zog Emil zunächst auf die Insel Föhr ins Tierhuus. Dort erhielt er medizinische Betreuung und wurde liebevoll aufgepäppelt. Tag für Tag kümmerten sich die Mitarbeiter um ihn, bis er endlich stark genug war, um in die Freiheit zurückzukehren.
Nun ist es so weit: Emil darf zurück in die Freiheit.
Sein Abschied aus dem Tierhuus ist mit gemischten Gefühlen verbunden – Freude über seine Genesung und die Aussicht auf ein unabhängiges Leben, aber auch Wehmut über den Abschied. Wir wünschen Emil ein glückliches Leben in Freiheit und danken allen Helfern und Unterstützern, die sich für Tiere in Not einsetzen!

Der gestrandete Wal „Timmy/Hope“ bewegt gerade viele Menschen – und im Hintergrund passiert sehr viel. Wenn ein Tier dieser Größe und Sensibilität in Not gerät, ist das kein „kurzer Einsatz“, sondern eine enorme Herausforderung: für Helfer, Tierärzte und Organisationen wie das Robbenzentrum Föhr, das bei der privaten Rettungsaktion von Hope beteiligt ist. Jede Entscheidung muss schnell getroffen werden – und gleichzeitig gut überlegt sein. Was man hier sieht, ist Einsatz unter schwierigen Bedingungen: Kälte, Wasser, Zeitdruck – und die Hoffnung, einem einzelnen Tier noch eine Chance zu geben. Nicht jeder Einsatz endet so, wie man es sich wünscht. Aber genau deshalb ist diese Arbeit so wichtig – und verdient Respekt.

Am Robbenzentrum Föhr gibt es aktuell einen Flohmarkt mit vielen schönen, gebrauchten Artikeln. Die Dinge haben keinen festen Preis – du kannst sie dir einfach aussuchen und gegen eine freiwillige Spende mitnehmen . Ob der Flohmarkt durchgehend aufgebaut ist, kann je nach Wetter variieren – am besten einfach vorbeikommen und selbst nachschauen! Besonders Tierfreunde kommen auf ihre Kosten: Es gibt viele Artikel für Hunde und Katzen wie Leinen, Halsbänder und Spielzeug. Genauso ist für Menschen einiges dabei – ein bunt gemischtes Angebot lädt zum Stöbern ein . JEDE SPENDE UNTERSTÜTZT DIREKT DIE ARBEIT DES ROBBENZENTRUMS UND TIERHUUS UND KOMMT ZU 100% DEN TIEREN ZU GUTE! Vorbeischauen lohnt sich also doppelt!
Am Sonntagmorgen, den 22.03., erreichte uns ein Notruf : Eine aufmerksame Radfahrerin entdeckte nahe des Deiches einen Schweinswal in Not . Der Meeressäuger war gestrandet und steckte tief im Schlamm fest. Das Robbenzentrum wurde sofort alarmiert und ein Team machte sich ein Bild der Lage. Die Haut des Tieres drohte auszutrocknen , was zu schweren Verletzungen führen kann. Auch eine lebensgefährliche Überhitzung wäre ohne schnelle Hilfe möglich gewesen. Mit speziellem Equipment zur Feuchthaltung konnte der Wal aus dem Watt geborgen werden. Anschließend zählte jede Minute: Der Schweinswal wurde schnellstmöglich in tiefere Gewässer gebracht und wieder freigelassen . Er begann sofort zu schwimmen und zog sich zur Erholung ins Wyker Hafenbecken zurück. Dort wurde er weiterhin dauerhaft durch das Team beobachtet, bis er schließlich wieder ins offene Meer hinausschwamm. Dieser Einsatz zeigt erneut, wie sensibel Schweinswale auf ihre Umwelt reagieren. Nur wenn ihr Ökosystem intakt ist, können sie sich zuverlässig orientieren. Umso schöner, dass dieses Tier gerettet wurde! Wir wünschen Quinn ein langes und erfülltes Leben!

Bitte in den Häusern regelmäßig die Lichtschächte und Kellerabgänge kontrollieren, damit sich keine Tiere darin verirren oder festsetzen. Sollten erschöpfte oder verletzte Tiere gefunden werden, meldet sie bitte direkt beim Tierhuus Föhr, damit schnell geholfen werden kann. Auch Bisams verirren sich in solchen Schächten und können beim Tierhuus Föhr ebenfalls zur Bergung gemeldet werden. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung sind nicht die Bisams die Hauptverantwortlichen für Instabilität von Deichen. Der größte Verursacher von Umwelt- und Naturschäden ist und bleibt die invasivste Art auf unserem Planeten: der Mensch – durch Eingriffe, Bebauung, Verschmutzung und Vernachlässigung natürlicher Lebensräume. Der durch ebenfalls steigende Meeresspiegel setzt den Deichen ungleich mehr zu als die Bisamratten. Ein herzliches Danke an alle Helferinnen und Helfer, die sich täglich für Tiere, Natur und ein respektvolles Miteinander einsetzen. Willkommen im Team – jede Unterstützung zählt. ‼‼ In Notfällen sind wir 24 Stunden und an 365 Tagen unter 0163 33 33 770 erreichbar ‼️‼️ TIERHUUS INSEL FÖHR e. V. www.tierrettung-foehr.de









